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Energieberatung der Verbraucherzentrale in Corona-Zeiten

Newsbild: Energieberatung der Verbraucherzentrale in Corona-Zeiten

Auch in Corona-Zeiten bietet die Verbraucherzentrale Hessen weiterhin Termine zur Energieberatung an. Die Beratungen finden allerdings vorerst nicht wie gewohnt im Friedrichsdorfer Rathaus statt, sondern werden aus gegebenem Anlass jeden 3. Dienstag im Monat von 12:45 bis 16:30 Uhr telefonisch durchgeführt.

Die nächsten Beratungstermine sind demnach am 16. Februar und 21. März möglich.

Die Energieberatung wird von Dipl.-Bauingenieur Andreas Katreniok vorgenommen, einem anbieterunabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen. Es werden feste Termine vergeben, wofür eine vorherige Anmeldung über Herrn Frank Eckert (Tel.: 06172/731-1309; Email: frank.eckert@friedrichsdorf.de), oder Frau Nina Schlepper (Tel.: 06172/731-1300; Email: nina.schlepper@friedrichsdorf.de) erforderlich ist. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist die Beratung kostenlos.

Die Energieberatung können alle Bürgerinnen und Bürger aus Friedrichsdorf sowie den umliegenden Ortschaften in Anspruch nehmen. Neben Eigentümern, Vermietern, Bauherren und Kaufinteressenten, können sich insbesondere auch Mieter zu ihrem Energieverbrauch und dessen Einsparmöglichkeiten beraten lassen. Ob Sie Fragen zu ihrem Stromverbrauch oder der Heizkostenabrechnung haben, das Haus oder die Wohnung renovieren möchten, eine neue Heizung oder dergleichen einbauen möchten, der Energieberater hilft Ihnen gerne weiter!

 

(21.01.2021)

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Beratungsangebot der Verbraucherzentrale zum Heizungstausch

Newsbild: Beratungsangebot der Verbraucherzentrale zum Heizungstausch

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet ab Januar ein neues Beratungsangebot an
Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigen aktuell viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie interessieren sich beispielsweise für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet diesen Ratsuchenden eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung: Passend zu den Interessen der Ratsuchenden werden geeignete Heiztechniken ermittelt.
 
Die Beratung zum Heizungstausch, der Eignungs-Check Heizung, gliedert sich in drei Schritte:
  1. Eine Energieberaterin oder ein Energieberater kommt zu den Ratsuchenden nachhause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch klären sie die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf Heiztechniken. 
  2. Die Energieberater ermitteln, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage prüfen sie, welche Heiztechniken realisierbar wären. 
  3. Am Ende vergleichen und bewerten die Energieberater alle Infrage kommenden Heiztechniken. Hierbei berücksichtigen sie Kriterien wie CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Die Eigentümer erhalten eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.
„Durch unsere Unabhängigkeit können wir den Ratsuchenden die für ihre individuelle Situation am besten geeignete Heiztechnik empfehlen. Wir beraten produktoffen und beziehen alle relevanten Heiztechniken mit ein“, erläutert Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Hessen. 
 
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte daher auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen. Es bleibt sonst kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen. 
 
Die Beratung kostet durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Ratsuchenden 30 Euro. Weitere Informationen auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenlos unter: 0800 – 809 802 400 (Terminvereinbarung).
 
 
 

(15.01.2021)

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Ehrenamtliche Fahrer gesucht!

Newsbild: Ehrenamtliche Fahrer gesucht!

Seit dem 12. Januar können sich alle Menschen, die über 80 Jahre alt sind, für einen Impftermin anmelden. Da in der ersten Zeit lediglich sechs hessische Impfzentren geöffnet sind, müssen Frierichsdörfer Seniorinnen und Senioren in das Frankfurter Impfzentrum fahren, um die Corona-Impfung zu erhalten. Wann das Impfzentrum in Bad Homburg eröffnet, ist derzeit noch nicht absehbar.

Die Stadt Friedrichsdorf sucht Personen, die sich ehrenamtlich als Fahrer zur Verfügung stellen möchten, um ältere Menschen, die selbst das Impfzentrum nicht erreichen können nach Frankfurt zu fahren.  Alle ehrenamtlichen Fahrer erhalten gegen Vorlage einer Fahrbestätigung eine Aufwandspauschale. In dieser Pauschale sind alle möglichen Nebenkosten, wie Parkkosten, etc. enthalten.

Wer seine Hilfe als Fahrer anbieten möchte, kann sich über die Telefonnummer 06172-731-1235 oder per Mail über coronahilfe@friedrichsdorf.de bei der Stadt Friedrichsdorf melden.

Gleichzeitig können sich Senioren über 80 Jahre, die die oben genannte Hilfeleistung in Anspruch nehmen möchten unter der Telefonnummer 06172-731-1235 bei der Stadt Friedrichsdorf melden. Dort wird dann ein Fahrer vermittelt. Bitte bestätigen Sie bei der Kontaktaufnahme, dass Ihre personenbezogenen Daten für diese Zwecke weitergegeben werden dürfen.

Schon jetzt bedankt sich die Stadt bei allen Helferinnen und Helfern, die sich in dieser schwierigen Zeit für das Gemeinwohl engagieren. Die Stadtverwaltung wird bemüht sein, möglichst schnell und umfassend Fahrer zu vermitteln, bittet jedoch auch um Verständnis, dass nur Hilfestellungen vermittelt werden können, wenn sie tatsächlich angeboten werden.
 

(15.01.2021)

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Zuhause nicht sicher? – Beratungsangebot für von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen im Friedrichsdorfer Rathaus

Newsbild: Zuhause nicht sicher? – Beratungsangebot für von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen im Friedrichsdorfer Rathaus

Bürgermeister Horst Burghardt stellte gemeinsam mit der städtischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und der Beratungsstelle des Vereins „Frauen helfen Frauen“ deren zukünftige Beratungstätigkeit im Friedrichsdorfer Rathaus vor.


„Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die hessischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Besorgnis, dass durch die notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens während des Lockdowns sich familiäre Konflikte, Ehe- und Partnerschaftskrisen verschärfen. Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Familien aus unterschiedlichen Gründen den Großteil ihrer Zeit gemeinsam auf engem Raum verbringen mussten und dadurch das Risiko von häuslicher Gewalt wächst. Wie sehr sich die Lage in den eigenen vier Wänden in den vergangenen Monaten verschärft hat, wissen wir womöglich erst in den kommenden Wochen“ berichtet die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Britta Heblich.

Jede 3. Frau einmal im Leben von Gewalt betroffen

2018 wurden laut der BKA-Statistik insgesamt 114.393 Frauen Opfer versuchter und vollendeter Gewalt (Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution).

122 Frauen wurden 2018 durch Partnerschaftsgewalt getötet (durch Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge). Das bedeutet: an jedem dritten Tag. Mehr als ein Mal pro Stunde wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt.

Die aufgeführten Zahlen bilden nur jene Straftaten ab, die überhaupt zur Anzeige gebracht wurden. Die Dunkelziffer ist weitaus höher: Nach sogenannten Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen.

Beratung im Rathaus ab Mitte September

Bürgermeister Horst Burghardt: „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an, sie kommt in allen sozialen Schichten und Altersgruppen vor. Die Zahlen sind schockierend. Sie zeigen, dass wir wahrscheinlich alle in unserem Umfeld Frauen kennen, die betroffen sind. Die Fachberatungsstellen und die Frauenhäuser sind die wichtigen Einrichtungen, um Frauen zu helfen, die häusliche Gewalt erfahren. Gemeinsam müssen wir unser Möglichstes tun, um von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und Kindern zu helfen. Denn alle Expertinnen erwarten eine vermehrte Beanspruchung von Hilfs- und Beratungsangeboten. Daher freue ich mich sehr darüber, dass es uns gemeinsam in kurzer Zeit gelungen ist, dass der Verein Frauen helfen Frauen einmal wöchentlich Beratung in unserem Rathaus anbieten wird.“

Der Verein „Frauen helfen Frauen - Hochtaunuskreis e.V.“, Träger der Beratungs- und Interventionsstelle und des Frauenhauses in Oberursel, wird ab dem 22. September 2020 immer dienstags, in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr, in den Räumen des Friedrichsdorfer Rathauses Beratung für Frauen anbieten.

Bedingt durch die Corona Krise und den geltenden Regelungen und Hygienevorschriften, wird eine Beratung in Friedrichsdorf derzeit nur mit Terminvergabe möglich sein. Über die Beratungsstelle in Oberursel können diese Termine telefonisch (06171 - 51768) und per E-Mail (beratungsstelle@frauenhaus-oberursel.de) vereinbart werden. Sobald es die Corona-Krise zulässt soll die Beratung ohne Voranmeldung als offene Beratung angeboten werden.

Das Angebot richtet sich an Frauen aus dem gesamten Hochtaunuskreis. Die Beratungs- und Interventionsstelle in der Oberhöchstadter Straße in Oberursel ist für viele Frauen aus den umliegenden Kommunen schwer erreichbar. „Für Frauen aus dem Hochtaunuskreis ist es aus den verschiedensten Gründen schwer die Beratung in Oberursel wahrzunehmen und daher ist das neue Angebot in Friedrichsdorf ein weiterer wichtiger Schritt zur flächendeckenden Hilfe im gesamten Hochtaunuskreis“, beschreibt die Vorsitzende des Vereins Andrea Pilger, die in enger Kooperation mit der Stadt Friedrichsdorf und deren Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Britta Heblich, entstandene Möglichkeit zur Beratung.

Häusliche Gewalt, materielle und soziale Isolation durch den Partner gibt es im gesamten Hochtaunuskreis. Der dadurch entstehende Beratungsbedarf ist weit höher, als die Anzahl der derzeit vorhandenen Beratungsstellen abdecken kann. Bereits vor drei Jahren entstand aus diesem Grund eine offene Beratung in Usingen, die nach wie vor von betroffenen Frauen aus dem Usinger Land wahrgenommen wird.

Kontaktperson für die Beratung in Friedrichsdorf wird Frau Claudia Rinn sein, die bereits seit mehreren Jahren Frauen in der Beratungsstelle in Oberursel betreut.

Ihre Aufgabe sieht Frau Rinn vor allem darin, den Frauen zuzuhören und ihnen zu helfen. „Jede Frau soll ihren eigenen Weg finden, den sie gehen möchte“ erläutert Claudia Rinn. „Niemand werde bevormundet und jede Frau kann selbst verantwortlich entscheiden, was sie tun möchte“, so Frau Rinn weiter und unterstreicht, dass die Beratung in erster Linie der Information und Stärkung dient.

Die Beratung in den Räumlichkeiten des Friedrichsdorfer Rathauses ist, wie auch in Oberursel und Usingen, kostenlos und vertraulich. 

Kontakt:

Frauen helfen Frauen – Hochtaunuskreis e.V.
Oberhöchstadter Straße 3
61440 Oberursel
Telefon 06171 – 51768
beratungsstelle@frauenhaus-oberursel.de
www.frauenhaus-oberursel.de

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Hugenottenstraße 55
61381 Friedrichsdorf
Telefon 06172 – 731-1303
frauenbeauftragte@friedrichsdorf.de
www.friedrichsdorf.de

(07.09.2020)

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